Die Geschichte des Bezirks Herford

Am Anfang der neuapostolischen Geschichte in Herford steht Wilhelm August Leber, ein Vorfahr des heutigen Oberhaupts der Neuapostolischen Kirche International, des Stammapostels Wilhelm Leber. Die heilige Wassertaufe von Wilhelm August Leber im Jahre 1904 fällt zusammen mit dem Gründungstag der Gemeinde Herford. Diese Handlung findet in einem Wohnhaus am Steinweg statt, dem ersten Versammlungsort der Gemeindemitglieder. Die Betreuung der Glaubensgeschwister wird durch Amtsträger aus Bielefeld wahrgenommen.

1907 wird ein Wohnhaus in der Hämelinger Straße neue Versammlungsstätte. Priester Wilhelm Hüske, zum ersten Vorsteher gesetzt, betreut etwa 40 Glaubensgeschwister. Als Priester Hüske aus gesundheitlichen Gründen seine Aufgabe 1908 nicht mehr wahrnehmen kann, übernimmt der Priester und spätere Hirte Ernst Leber die seelsorgerische Betreuung der Gemeinde. Erneut ist ein Ortswechsel erforderlich. Die Gottesdienste finden nun in einem Gebäude in der Leopoldstraße statt. Inzwischen zählt die Gemeinde bereits 80 Mitglieder.

1925 bekommt Herford "Nachwuchs": Die Gemeinde Bad Salzuflen wird ausgegliedert, zunächst noch mit dem gemeinsamen Vorsteher Leber. Schon 1926 wird die Gemeinde Schötmar gegründet, 1927 folgt eine weitere Ausgliederung: Die Gemeinde Vlotho im Norden des Bezirks. Ein Jahr später wird in der Hermannstraße 30 das neue Kirchengebäude fertig gestellt und am 5. Februar eingeweiht. Damit verbunden ist gleichzeitig die Eigenständigkeit der künftigen Gemeinde Spenge. In rascher Folge entstehen die Gemeinden Bad Oeynhausen und Oberbecksen.

Aufrund der stetig wachsenden Mitglieder- und Gemeindezahlen des bisherigen Bezirks Bielefeld wird 1947 der Bezirk Herford gegründet, der die Bereiche der heutigen Bezirke Minden und Herford umfasst. Erster Bezirksvorsteher war der Bezirksälteste und spätere Apostel Wilhelm Knaupmeier.  Als erste neue Gemeinde des jungen Bezirks entsteht im November 1947 im Herforder Bereich die Gemeinde Löhne.

1948 kommt eine weitere eigenständige Gemeinde hinzu: Sundern. Im Jahr 1951 gründet sich die Gemeinde Wüsten als Abzweig aus Bad Salzuflen. 1953 löst Bezirksältester Karl F. Lihra Apostel Knaupmeier als Leiter des Bezirks Herford ab. Auch das Jahr 1955 bringt eine weitere neue Gemeinde hervor: Enger wird am 14. Juli gegründet. 1961 folgt die Einweihung der Kirche in Schweicheln, eine zweite Herforder Gemeinde entsteht 1963 am Alten Postweg. Die letzte Kirchenweihe findet 1981 in Rehme statt.

1981 tritt Bezirksältester Karl F. Lihra in den Ruhestand und der Bezirk Herford, der zuletzt 36 Gemeinden umfasste, wird in die heutigen Bezirke Minden und Herford aufgeteilt.

Neuer Bezirksvorsteher von Herford wird Bezirksältester Horst Ehlebracht, der 1983 zum Apostel ordiniert wird. Seine Nachfolge im Bezirk tritt zunächst 1983 Bezirksältester Ewald Sieveke an. Nach dessen Erkrankung 1983 folgt der Bezirksälteste Wolfgang Lack.

Seit dem 4. Oktober 2007 liegt die Bezirksleitung in den Händen des Bezirksältesten Lothar Heemeier, unterstützt wird er vom Bezirksevangelisten Helmut Hartwig.

2010 wird die bisherige Kirche in Bad Oeynhausen abgerissen. In dem an gleicher Stelle errichteten Neubau finden die Geschwister der Gemeinden Bad Oeynhausen, Oberbecksen, Rehme und Löhne eine gemeinsame Zukunft. Das außergewöhnliche neue Kirchengebäude wird 2012 eingeweiht und ist die dann größte Gemeinde im Bezirk Herford.

 

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