Gemeinde Hiddenhausen


Gottesdienste

Sonntag 10.00 Uhr
Donnerstag 19.30 Uhr

Ausstattung

Adresse Routenplanung

Bünder Straße 245, 32120 Hiddenhausen

Kontakt

Bezirksältester Michael Block
Telefon: +49 231 99785313
E-Mail: kontakt@nak-hiddenhausen.de

Geschichte der Kirchengemeinde Hiddenhausen

Für den Anfang der neuapostolischen Geschichte in Hiddenhausen steht Karl Linnenbrügger, der Großvater des bereits 2015 verstorbenen Bezirksältesten Lothar Heemeier.

Als junger Glaubensbruder zieht Karl Linnenbrügger von Bielefeld nach Sundern und beginnt nach seiner Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg mit der Missionsarbeit. Unermüdlich ist er unterwegs und ist bald allen Dorfbewohnern als „Onkel Karl“ wohlbekannt.

1928 Helene Bleimund, die spätere Ehefrau von Onkel Karl, und Minna Bleimund werden aufgenommen und von Apostel Magney versiegelt, kurze Zeit später auch ihre Mutter. Ende 1928 finden die ersten Gottesdienste im Haus von Schwester Bleimund statt, mittlerweile die Schwiegermutter von Onkel Karl. 

1930 Wilhelm und Friederike Placke werden versiegelt.

1931 Trotz unermüdlicher Arbeit sind „nur“ vier Glaubensgeschwister hinzugekommen. Bezirksältester Niehaus denkt darüber nach, die Herforder Nebengemeinde Sundern wieder aufzulösen. Der gewährte Aufschub um ein Jahr bringt die erbetene Auswirkung.

 

1932 Es werden 39 Geschwister versiegelt, Bruder Friedrich Pertsch empfängt das Unterdiakonenamt. Für die mittlerweile 51 Mitglieder umfassende Gemeinde wird der Raum im Haus Bleimund zu klein, in Eigenhilfe wird angebaut. Der „Schafstall“, wie der Raum später oft genannt wird, bietet Platz für 40 Personen und ist häufig bis auf den letzten Stehplatz gefüllt. Trotz fehlender Isolierung und einem undichten Dach freuen sich die Geschwister sehr über ihre Versammlungsstätte.

1933 Es werden 7 Seelen versiegelt, Bruder Karl Linnenbrügger empfängt das Unterdiakonenamt.

1937 Unterdiakon Friedrich Pertsch empfängt das Priesteramt, Unterdiakon Karl Linnenbrügger wird als Diakon gesetzt.

1939 Den Rat seines Vorstehers, des Hirten Leber in Herford, befolgend, beginnt Diakon Karl Linnenbrügger mit dem Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses, in das auch ein moderner Kirchenraum integriert werden kann.

1942 Diakon Karl Linnenbrügger empfängt das Priesteramt.

1943 Als erster Apostel besucht Apostel Hermann Magney die Gemeinde Sundern und versiegelt 5 Geschwister. Dazu gehört auch die Familie Otto Heemeier mit Sohn Wilfried. Die Brüder Friedrich Placke und Hermann Steffen werden als Unterdiakone gesetzt.

1945 Bruder Otto Heemeier empfängt das Unterdiakonen-, die Unterdiakone Friedrich Placke und Hermann Steffen das Diakonenamt.

1947 Wieder ist der Kirchenraum zu klein geworden. Baumaterialien sind knapp und über Tauschgeschäfte wird das notwendige für den Ausbau organisiert, „Onkel Karl macht aus Kaffee und Fett Sand und Steine“. Am 23.10.1947 wird die neue Kirche in Sundern durch Apostel Walter Schmidt eingeweiht. Die Gemeinde Sundern wird eigenständig und Prieser Linnenbrügger erhält den Auftrag als Vorsteher zu dienen.

1949 Mit Bezirksapostel Walter Schmidt besucht zum ersten Mal ein Bezirksapostel die Gemeinde.

1960 Durch den stetigen Zuwachs wird es wieder eng im Gotteshaus und mit dem Einverständnis des Bezirksapostels wird in Schweicheln mit dem Bau einer Kirche begonnen.

1961 Am 27. Juli dient Apostel Knaupmeier ein letztes Mal allen Geschwistern in Sundern. Unterdiakon Gerhard Schürstedt empfängt das Diakonenamt, Bruder Jürgen Steffen das Unterdiakonenamt. Danach heißt es Abschied nehmen. Am 30. August weiht Apostel Knaupmeier die Kirche in Schweicheln ein und setzt Priester Karl Linnenbrügger auch dort als Vorsteher. 73 Geschwister zählen zur Gemeinde Schweicheln, darunter Priester Otto Heemeier sowie die Diakone Gerhard Schürstedt und Hermann Steffen. Die Gemeinde Sundern umfasst jetzt 115 Gemeindemitglieder.

1964 Am 23. April wird Priester Karl Linnenbrügger von seiner Aufgabe als Vorsteher der Gemeinde Schweicheln entbunden und Apostel Knaupmeier legt diesen Auftrag in die Hände des Priesters Gerhard Schürstedt.

1965 Nachdem am 25. März der Diakon und Dirigent Jürgen Steffen den Auftrag bekommt, auch in der Gemeinde Herford als Dirigent zu wirken, wird im Alter von nur 16 Jahren in Sundern Bruder Reinhard Thiel mit dieser Aufgabe betreut. Am 25. Dezember empfängt Diakon Jürgen Steffen das Priesteramt.

1966 Am 3. November empfängt Diakon Helmut Tölle das Priesteramt.

1967 Priester Jürgen Steffen und seine Familie verlassen Sundern, um an ihrem neuen Wohnsitz Schweicheln die Gottesdienste zu besuchen.

1968 In einem Festgottesdienst, den Bezirksapostel Schiwy am 17. Dezember in Herford hält, werden Vorsteher Karl Linnenbrügger und Diakon Friedrich Placke in den wohlverdienten Ruhestand gesetzt. Priester Wilfried Heemeier erhält den Auftrag, der Gemeinde Sundern als Vorsteher zu dienen.

1969 Es gibt weiteren Zuwachs im Brüderkreis, am 7. November wird Bruder Rüdiger Bucksch zum Unterdiakon gesetzt.

1974 In einem Festgottesdienst am 17. März in Bad Oeynhausen empfangen Bruder Werner Dustmann das Unterdiakonen- und Unterdiakon Rüdiger Bucksch das Diakonenamt.

1975 Unterdiakon Werner Dustmann wird am 9. März in der Gemeinde Lahde für Sundern als Diakon gesetzt.

1977 Am 9. Januar empfängt Vorsteher Wilfried Heemeier in Herford durch Bezirksapostel Schiwy das Hirtenamt, gleichzeitig bekommt er Unterstützung durch Diakon Werner Dustmann, der das Priesteramt empfängt. 
Am 3. Juli sind Sundern und Eilshausen nach Minden zum Entschlafenengottesdienst eingeladen. Apostel Engelauf überträgt Hirte Wilfried Heemeier die Aufgabe, auch den Geschwistern in Enger als Vorsteher zu dienen. 
Am 26.10.1977 hält Bezirksältester Karl Lihra den ersten Gottesdienst in der neu gegründeten Nebengemeinde Eilshausen. Hirte Wilfried Heemeier erhält die Aufgabe, auch dieser Gemeinde als Vorsteher zu dienen. Die Gottesdienste finden in einem Raum der Grundschule statt mit der Schulaula als „wohl größtem Ämterzimmer aller Gemeinden in Nordrhein-Westfalen“.

1979 Mit Bruder Hans Hartwig und Lothar Heemeier erhalten die Geschwister in Eilshausen am 16. Dezember ihre ersten „eigenen“ Amtsbrüder. Sie werden vom Bezirksapostel in Minden als Unterdiakone gesetzt, Bruder Heinz-Emil Bohlmeier erhält diese Aufgabe für die Gemeinde Sundern.

1981 Die Familie des Diakons Gerhard Grube übersiedelt nach Eilshausen, Bruder Reinhard Thiel wird als Unterdiakon für Sundern gesetzt. Die Unterdiakone Hans Hartwig und Lothar Heemeier empfangen das Diakonenamt.

1982 Beginn des Kirchenneubaus in Lippinghausen für die Geschwister aus Sundern und Eilshausen, Umbaumaßnahmen im Schulgebäude stellen das Fortbestehen der Gemeinde Eilshausen in Frage. Der letzte Gottesdienst findet dort am 17. November statt. In Herford-Mitte empfangen die Diakone Hans Hartwig und Lothar Heemeier am 5. September durch den Bezirksapostel das Priesteramt.

1983 Der Vorsteher der Gemeinde Schweicheln, Priester Gerhard Schürstedt, wird am 10. März aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand gesetzt, Hirte Wilfried Heemeier wird als Vorsteher eingesetzt. Am 11. Dezember hält Bezirksapostel Hermann Engelauf den letzten Gottesdienst in Sundern. 

Am 21. Dezember weiht Apostel Horst Ehlebracht die neue Kirche in Lippinghausen ein. Folgende Amtsbrüder dienen in der Gemeinde: Hirte Wilfried Heemeier, Priester Werner Dustmann, Hans Hartwig, Lothar Heemeier, Diakon Helmut Schmalz, Rüdiger Bucksch, Gerhard Grube,Unterdiakon Heinz Stork, Heinz-Emil Bohlmeier, Reinhard Thiel. Die Gemeinde zählt 139 Mitglieder.

2007 Apostel Schorr besucht am 18. April die Gemeinde und setzt Diakon Horst Michalczik nach über 20 Jahren Amtstätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand.

Am 16. September findet ein gemeinsamer Gottesdienst mit der Hospizgruppe des Lukas-Krankenhauses Bünde statt.

Anläßlich des 60. Geburtstags der Gemeinde hält Bezirksältester Lothar Heemeier am 25.10. einen Gottesdienst. Am 28.10. feiern die Geschwister das Jubiläum nach dem Gottesdienst mit einem Geburtstagsbrunch.

Am 15.11. gestalten jugendliche Schwestern und Brüder aus den Gemeinden Enger, Hiddenhausen und Spenge den Wochengottesdienst mit unter dem Motto „Gottesdienst zur Stillen Zeit“.

In einem Gottesdienst mit Apostel Schorr am 29.11. in der Gemeinde Enger empfängt Vorsteher Evangelist Jens Gumbold das Hirtenamt. Leider war die Gemeinde Hiddenhausen nicht zu dem Gottesdienst eingeladen.

2010 Die Kirchengemeinde Hiddenhausen ist am 13. Januar eingeladen zum Aposteldienst nach Herford. Priester Wolfgang Neukamp wird in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Am 7. April besucht Apostel Walter Schorr die Kirchengemeinde Hiddenhausen. Zu dem Gottesdienst ist auch die Gemeinde Enger eingeladen. Diakon Rüdiger Bucksch wird nach 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand gesetzt, die Brüder Heiko Markgraf und Ralf Placke empfangen das Diakonenamt

2011 Den ersten Gottesdienst zum Gedächtnis der Entschlafenen am 6. März hält Apostel Walter Schorr in Hiddenhausen.

Zum ersten Mal seit seiner Amtseinsetzung im Juni 2005 besucht Bezirksapostel Armin Brinkmann am 8. Mai die Kirchengemeinde Hiddenhausen.

2012 Am 11. Januar 2012 besucht Apostel Walter Schorr die Kirchengemeinde Hiddenhausen. In dem Gottesdienst spendet er 3 Kleinkindern und einem Erwachsenen den Heiligen Geist.

2014 Am 26. März ist die Kirchengemeinde Hiddenhausen nach Herford eingeladen. Apostel Walter Schorr setzt den bisherigen Evangelisten und Chorleiter Dirk Pfau als Vorsteher für die Kirchengemeinde Herford.

Apostel Walter Schorr besucht die Kirchengemeinde am 25. Mai, Diakon Gerd Grube wird in den wohlverdienten Ruhestand versetzt.

2015 Am 21. Januar verabschiedet Apostel Walter Schorr Diakon Reinhard Thiel in den wohlverdienten Ruhestand und setzt Diakon Ralf Placke als Priester ein.

Die Kirchengemeinde Hiddenhausen ist am 20. Mai nach Herford zum Apostelgottesdienst eingeladen, der von Apostel Walter Schorr gehalten wird. Priester Heinz-Emil Bohlmeier wird in den wohlverdienten Ruhestand gesetzt.

2016 Apostel Walter Schorr besucht die Kirchengemeinde am 30. März. Diakon Rainer Kunert wird für die Kirchengemeinde Herford als Priester eingesetzt.

2017 Apostel Walter Schorr besucht die Kirchengemeinde am 22. Februar.

Zum Erntedankfest am 1. Oktober wird das 70-jährige Jubiläum als selbständige Kirchengemeinde gefeiert.

Am 3. Dezember, dem 1. Advent 2017, bekommt die Kirchengemeinde Zuwachs und Unterstützung. Priester Joachim Paulus und seine Familie, bisher Mitglieder der Kirchengemeinde Enger-Spenge, wechseln nach Hiddenhausen. Bezirksältester Helmut Hartwig bestätigt Priester Joachim Paulus in seinem Amtsauftrag.

2020 Am 22. Januar 2020 ist die Kirchengemeinde Hiddenhausen nach zum Aposteldienst nach Bad Oeynhausen eingeladen. Apostel Stefan Pöschel setzt Diakon Dirk Steffen in den wohlverdienten Ruhestand und beauftragt Priester Tim Meyer aus Bad Oeynhausen für ein Jahr als Priester für Hiddenhausen.

2021 Am 10. Januar 2021 wird Evangelist Gerd Meyer in einem Gottesdienst in Bad Oeynhausen von Bischof Peter Johanning als Evangelist für die Gemeinde Hiddenhausen bestätigt.